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Drei Zugvögel auf der Rheinwoche

Endlich wieder Rheinwoche, und zwar eine Besondere: Nach dem die Rheinregatta in den letzten zwei Jahren nicht stattfinden konnte stand jetzt das Jubiläum zum 100. Geburtstag an. Und dies mit zwei zusätzlichen und insgesamt sieben Wettfahrten an vier Tagen. Vom Start in Köln Porz bis nach Arnheim waren mehr als 200 Rhein km zu bewältigen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Freitag, dem 02.06.22 los. 69 Schiffe starteten in 5 Gruppen mit jeweils 5 Minuten Zeitversatz auf die erste Etappe über 27,6 km von Porz nach Hitdorf. Die Fahrt bis zum Kölner Dom war bei sehr schwachem Ostwind zunächst ein Geduldsspiel, dafür hatten wir mehr Zeit fürs Kölner Panorama. Danach ging es etwas besser vom Wind her und wir kamen mit etwas Verspätung in Hitdorf an. Mittagessen gab es auf dem Fahrgastschiff Eureka, das uns über die vier Tage die ganze Strecke begleitet und auch Schlafgelegenheit bietet.

Bei nordöstlichen Winden und guten Segelbedingungen folgte dann die zweite Etappe über 33 km bis zum Yachthafen Düsseldorf. Dort gab es leckeres Alt vom Fass und der Grill lief auf Hochtouren, das Geschehen auf den Rhein bei entspannter Atmosphäre immer voll im Blick..

Am Samstag ging es ab 10:00 Uhr auf den nächsten Abschnitt über 31,7 km von Düsseldorf nach Duisburg. Bei weiterhin nordöstlichen und auffrischenden Winden durften wir uns über lange Kreuzschläge freuen, es herrschten tolle Regattabedingungen und es wurden um jede Position gefightet. Die Eureka wartete im Duisburger Eisenbahnhafen mit dem Mittagessen und es herrscht reges Treiben an den Kais und am Rheinufer.

Nach dem zweiten Start des Tages ging die Wettfahrt weiter nach Wesel und auf den 33 Rhein km dorthin hatten wir wieder perfekte Segelbedingungen mit langen Kreuzen. In unserer Startgruppe duellierten sich weiterhin die Zugvögel mit den Sailhorses mit oft wechselnden Positionen. Nach 2 1/2 Stunden Matchrace kamen wir äußerst zufrieden aber auch ein wenig abgekämpft im Weseler Yachthafen an. Dort gab es wie gewohnt ein tolles Abendprogramm mit Paella und Livemusik bis in die Nacht hinein und wir konnten die Muskulatur wieder ein wenig lockern.

Am Sonntagmorgen war der angekündigte Wetterumschwung schon zu spüren und die Regattaleitung hatte wegen der zu erwartenden Gewitter ab Mittag die Tagesstrecke auf das erste Etappenziel in Rees eingekürzt. Vor dem 1. Start gab es noch zahlreiche Böen und pünktlich zum Start unserer Gruppe war der Wind plötzlich weg und wir waren nicht die einzigen, die nicht pünktlich an die Startlinie kamen…

Bei raumen bis vorlichen leichten Winden sind wir einen Großteil der 19,3 km ausgebaumt gefahren und es war shiften angesagt was das Zeug hielt. Es war toll mit anzusehen, wie wir mitten im Feld vor und hinter uns von aufgeblähten Spinnacker in allen Farben umgeben waren. Wir waren noch vor 12 Uhr in der Reeserschanz und als die Schiffe fest waren kam der erste Regenguss.

Es folgte ein verregneter aber entspannter Nachmittag mit Siegerehrungen der Vortage, netten Gesprächen im ansässigen Yachtclub und Party abends auf der Eureka.

Am Pfingstmontag ging es dann eine Stunde früher los als ursprünglich geplant, da wir die zweite Etappe des Vortages ja noch auffahren mussten. Es war die gesamte Reststrecke von Rees bis Arnheim über 39,9 km in einem Schlag zu bewältigen, und das bei 5 bft, in Böen bis 7 bft aus sw. Bereits am Start wurden wir gut durchgeschüttelt und die Böen verlangten uns alles ab. Mit Ausnahme von wenigen Holeschlägen ging es zunächst für 2 1/2 Stunden meist hart am Wind  auf Steuerbordbug und wir mussten mit den Kräften gut Haushalten. Die Belohnung erfolgte aber umso deutlicher, als wir unterhalb von Emmerich in den Pannerdschen Kanal abbogen und wir raumschoots in die Flugphase übergehen konnten. Wir haben noch nie so lange Phasen auf der Vollglitsche gehabt wie hier, mussten sogar in den Gierfähren rausnehmen um den Berufsschiffern nicht ins Heck zu donnern - sagenhaft…

Nach gut 3 1/2 Stunden sind wir dann in Arnheim heil ins Ziel gekommen und es war ein äußerst intensiver Segeltag der uns alles abverlangt hat und gleichzeitig maximalen Spaß geboten hat.

Nach dem unkomplizierten ausslippen und -kranen kamen alle Regattateilnhmer nochmal zur Siegerehrung zusammen. Dabei haben sich die 3 Schwertzugvögel insgesamt sehr tapfer geschlagen.

Eugen Richter vom Kölner Yacht Club an der Pinne der VIKING belegte mit Vorschoter Dudarov Mihail Platz 33. Der Dwarsbüngel wurde von Rolf Vomrath und Birgit Hackstein das erste mal gemeinsam gesegelt und kam auf einen tollen 28. Platz. Bei dem Schiff handelt es sich um ein Vereinsboot, welches den beiden Laserseglern des Surf und Segel Club Pulheim zur Verfügung gestellt wurde, damit diese sich den Traum von der Rheinwoche erfüllen konnten. Wir kamen am Ende auf dem 9. Platz raus und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Hoffentlich wieder mit so tollen Bedingungen wie in diesem Jahr und gerne mit ein paar Zugvögeln mehr. Der Zugvogel ist auf dem Rhein absolut konkurrenzfähig, schaut mal in die Ergebnislisten. Wir haben so manche Dias und H-Boote hinter uns gelassen…

Text: Martin Weber
Fotos: WRK (Wassersportgemeinschaft Rumeln-kaldenhausen e.V.)

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WRK'ler siegen in Steinhunde

Die Siegeserie nimmt kein Ende. Ob Schwertzugvogelregatta auf dem Toeppersee, Goldene Schwertzugvogelregatta auf dem Elfrathersee, oder wie kürzlich die Silberne Schwertzugvogelregatta auf dem Steinhudermeer: Benjamin Auerbach und Uwe Horstmann brachten ihren Schwertzugvogel immer als Erste über die Ziellinie.

Das eingespielte Team von der Wassersportgemeinschaft Rumeln-Kaldenhausen ging mit 3 weiteren WRK Manschafften am letzten Wochenende an den Start und lieferte sich mit 10 anderen Wettfahrtteilnemern und Teilnehmerinnen ein spannendes Rennen unter schwierigsten Windbedingungen.

Die Mannschaften waren voller Vorfreude, dass nach 2 Jahren coronabedingter Absagen endlich wieder eine Regatta auf einem großen Segelrevier stattfinden sollte. Die Wetterprognosen versprachen durchgehend trockenes Wetter mit richtig viel Wind.

So wurde der 1. Start wegen zu starken Windes auf den Nachmittag verschoben. Die Windverhältnisse besserten sich etwas, so dass gegen 17.00 Uhr gestartet werden konnte. Aufgrund des noch immer starken Windes ging nur die Hälfte der gemeldeten Boote an den Start. Den gestarteten Mannschaften verlangte der Starkwind einiges ab. Es war ein Kampf gegen Wind und Wellen, und somit war es auch nicht verwunderlich, dass eine Mannschaft körperliche Wasserberührung hatte: Einen Segler mitten im See stehen zu sehen, der versucht den Mast aus dem Wasser zu halten und das Boot aufzurichten, ist schon eine filmreife Szene. Zum Verständnis, das Steinhudermeer in Niedersachsen bei Hannover gelegen ist 29,1 qkm groß und an manchen Stellen nur 1,35 m tief.

Die Mannschaft Auerbach / Horstmann von der WRK, angereist als Favoriten, setzten sich mit 2 anderen Teams vom Feld ab, und es entwickelte sich ein spannender Dreikampf mit vielen Positionswechseln. Leider aber reichte es im 1. Lauf nur für den 3. Platz. Aber nach dem Motto, jetzt erst recht, kämpfte Team Auerbach / Horstmann mit allen Kräften und  gewann das 2. Rennen souverän. Das reichte, um den Gesamtsieg perfekt zu machen.

Da der Wind sich am Samstag völlig verausgabt hatte, blieb es am Sonntag windstill, so dass nicht mehr gesegelt werden konnte.

Platz 1 ersegelten Benjamin Auerbach und Uwe Horstmann von der WRK

Platz 2 belegten Henry Kopplin und Joanna Konefal ZSV

Platz 3 belegten Michael Hotho und Jochen Wiebking SVG

Die 3 weiteren Mannschaften der WRK belegten folgende Plätze:

Platz 5 Markus Kaschuba mit Martin Weber

Platz 7 Martin Gropp mit Sandra Sonntag

Platz 8 Franz Navroth mit Horst Dobrinski

Der Sieg wurde am Abend mit großer Ausdauer gefeiert. Das war möglich, da eigentlich an die SZV Regatta die Deutsche Meisterschaft ausgesegelt werden sollte. Leider aber waren zu wenig Teilnehmer gemeldet, so dass die Meisterschaft ausfiel. Somit konnten Seglerinnen und Segler am nächsten Tag ausschlafen und in Ruhe den Heimweg antreten; im Gepäck den „Pott“.

Frei nach dem Motto: „Der Pott ist im Pott, da wo er hingehört.“

Ein großes Dankeschön geht an den ausrichtenden Verein und allen Helferinnen und Helfern.

SZV Steinhude Mai 2022

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Benjamin Auerbach gewinnt das Ansegeln bei der WRK am 2./3. April 2022

Statt Sonnenschein an diesem zweiten Tag im April: Schnee, Kälte und böiger Wind um 10 Knoten.

Diese Bedingungen und vielleicht auch Corona hatten die Teilnehmerzahl der Seglerinnen und Segler wohl reduziert. Zudem fehlten Wettkampfleiter, so dass der Pressewart für die Leitung auf dem Startschiff einspringen „durfte“. Wie gut er das machte, sah man schon beim Ablegen: Mit bockigem Wind und bockigen neuen Außenborder wurde das Startschiff fast an Land gejagt!

Aber bei dem Geschunkel --- gab es ja noch Lukas Dunkel! Als Helfer!

Bei Wind aus Nord Ost konnte ein Dreieckskurs um die Hauptinsel des Töpper Sees gelegt werden. Pünktlich um 15 Uhr erfolgte der Start der Boote - oberhalb des Bootsverleihs. Es handelte sich allerdings nur um drei Laser und zwei Zugvögel! Lokalmatador Benjamin Auerbach setzte sich sofort als Erster an der Luvtonne weit vom Feld ab und ließ auch den beiden Schwertzugvögeln mit Dirk Michalke/Uwe Horstmann und Hein Meier/Volker Treder keine Chance während der drei Runden wieder heranzukommen. Das gleiche Spiel wiederholte sich auch im zweiten Lauf. Erstmalig war mit Tim Matenaer ein Jugendlicher der Laser Gruppe mit dabei. Leider kenterte er am Ende des zweiten Laufs - konnte aber schnell von einem der DLRG - Boote sofort geborgen werden - bei den extremen Wassertemperaturen.

Am Sonntag musste leider auf Wind gewartet werden. Mit einer Windgeschwindigkeit von etwa vier Knoten aus West war nur ein viermal zu segelnder „Up and Down“  Kurs, direkt vor dem Clubhaus, das Maß aller Dinge. Der Lauf konnte nach Bahnverkürzung noch abgeschlossen werden, wobei Uwe Groth im Laser zwischenzeitlich sich schon mal vor Benjamin Auerbach schieben konnte. Dieser hatte beim Abschluss wieder die Nase vorn --- Ebenso nach der Yard Stick Berechnung im Gesamtergebnis vor Uwe Groth  (L), Dirk Michalke /Uwe Horstmann (SZV) , Hein Meier /Volker Treder (SZV) und Tim Matenaer (L).

Erfreulich  war die Absicherung auf dem See durch zwei Boote der DLRG mit sieben Helferinnen und Helfern. Ein herzliches Dankeschön an die Lebensretter und Lebensretterinnen, sowie allen Helferinnen und Helfern, die am Rande des Geschehens wertvolle Unterstütung gaben.

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Endlich wieder, nach 2 Jahren zu Ostern ein Osterfeuer

Tausend Feuer an Rhein und Ruhr,

eins davon am Toeppersee.

Das Wetter hätte besser nicht mitspielen können, und so  fanden viele Vereinsmitglieder der Wassersportgemeinschaft Rumeln-Kaldenhausen den Weg zum Toeppersee, um dem Spektakel beizuwohnen. Auch konnten sich viele Gäste an der traditionellen Veranstaltung erfreuen.

Volker Treder, 1. Vorsitzende entzündete den Holzstapel um Punkt 18.00 Uhr, und da eine steife Briese wehte, brannte das Feuer ruckzuck an, und der Stapel dementsprechend ruckzuck ab. Um der Brandgefahr entgegen zu wirken, wurden Grünanlage und Sträucher gut mit Wasser benetzt, sodass keine Brandgefahr bestand.

Für das leibliche Wohl war natürlich in flüssiger und fester Form gesort. Mit Currywurst und Matjesbrötchen konnte jeder seinen Hunger stillen.

Ein Dank geht an die Wirtin Chriss und den hilfreichen Helfern, die bei jeder Veranstaltung unerlässlich sind.

Das nächste große Event findet am 30.04. / 01.05. statt. Die traditionelle Schwertzugvogel Mai Regatta startet am Samstag um 14.00 Uhr, und alle Seglerinnen und Segler würden sich über viele Zuschauer sehr freuen. Auch zu dieser Veranstaltung wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt werden.

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Schwertzugvogelregatta auf dem Toeppersee

Es hätte ein schöne, spannende Regatta werden können.

10 Boote waren gemeldet und boten bei zeitweise strahlendem Sonnenschein dem Betrachter ein wunderschönes Bild. Pünktlich um 14.00 Uhr konnnte der Start angeschossen werden, und wenn der Wind mitgespielt hätte, wären alle glücklich gewesen. Der erste Lauf am Samstag musste aufgrund von Windmangel abgeschossen und wiederholt werden. Und leider aber mussten die Seglerinnen und Segler um jeden Windhauch kämpfen und schoben sich zeitweise mehr über den See, als das sie segelten. Bei 2 bis 3 Bft in Böen und ständig wechselnder Windrichtung waren die Steuerleute zu ständig großen Tatikschritten gezwungen. 

Allerdings gelang es einem Segler trotzt der mageren 2 -3 Bft über Bord zu gehen. Es gab einen Plumps, und schon lag er drin. Aus datenschutzrechtlichen Gründen bleiben Schiff und Segler ungenannt. Aber erwähnt sollte schon werden, dass es niemand von der WRK war.

Benjamin Auerbach und Uwe Horstmann holten aber aus der Situation alles heraus was sie konnten, und so schob sich der Bug ihres Schiffes auch als erster über die Ziellinie. Insgeheim wird Benjamin Auerbach schon als Deutscher Meister gehandelt. Wetten werden entgegengenommen.

Am Sonntag war dann endgültig Schluss mit Lustig. Klugerweise hatte Tilo Mertens am Samstag eine Zusatzrunde segeln lassen. So brauchten sich Seglerinnen und Segler am Sonntag nicht mehr mit Flaute und lauem Lüftchen herumschlagen. Niemand war darüber böse, denn so konnten sich alle von der langen Nacht „Tanzin den Mai“ erholen. Die Segler lobten am Samstag übrigens das leckere Essen, und die gute Stimmung als Ausgleich zum wenigen Wind.

Die Platzierungen sahen am Ende so aus:

1. Benjamin Auerbach, Steuermann mit Uwe Horstmann, Vorschoter  - WRK                                                                          2. Peter Linge mit Steffi Diegel - SVH                                                                                                               3. Alexander Morgenstern mit Heinrich Lenz - DUYC                                                                                       4. Markus Kaschuba mit Martin Weber -  WRK

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und der DLRG, die die Regatta wieder begleitete, und fast Hilfestellung leisten konnte.

Das nächste Event bei der WRK findet statt, am 26. Mai 2022. Da steht die Vatertagsregatta an.

Die Jahreshauptversammung mit Wahlen wird am 15. Mai abgehalten.

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WRK
    Toeppersee Rumeln
 

Wassersportgemeinschaft Rumeln Kaldenhausen e.V. 1961

Borgschenweg 11a, 47239 Duisburg

Sparkasse Duisburg IBAN: DE64350500000250010196 BIC:DUISDE33XXX

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